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Wanderwochenende auf das Stockhorn 10. - 11. Juli 2010 1.Tag Am Samstagmorgen fuhren wir (Elvira, Saskia, Hebby, Hildegard, Anastasia, Heidi, Gerda und Daniel) in zwei Autos Richtung Berner Oberland ins Gantrischgebiet. Das Wetter war traumhaft, bei uns in Freiburg hatte es die letzten Tage bis zu 37 Grad. Nach gut zwei Stunden Fahrt trafen wir bei der Unteren Gantrischhütte ein. Beim Schnüren der Wanderschuhe hofften wir auf einen Kaffee in der Hütte, die öffnete aber leider erst um 9 Uhr 30. So marschierten wir los, die 450 Hm zum Morgetepass. Oben
angekommen hatten wir eine herrliche Aussicht vom Eiger über Blümlisalphorn zum Wildstrubel. Auf dem Pass war ein kleines Hüttchen, in dem ein etwa zehnjähriger Junge unter anderem Käse und Kaffee verkaufte. So bekamen einige
doch noch den ersehnten K Langsam ging der Weg bergab Richtung Obere Walalp. Heidi konnte nur noch langsam gehen, da sie Blasen an den Füßen hatte. Schließlich kamen wir alle an der Walalp an. Jeder füllte noch seine Wasserflasche auf, denn bis dahin gab es keine Möglichkeit dazu. Jetzt hatten wir noch eine Stunde zu gehen bis zur Oberstockenalp. Es begann schon zu donnern, das Gewitter kam auf uns zu. Eilig machten wir uns auf den Weg. Als wir den Oberstockensee erreichten begann es kräftig zu regnen, zu blitzen und zu donnern. Zum Glück hatten wir nur noch zehn Minuten zur Hütte. Heidi und ich kamen etwas später an. Alle waren glücklich das Ziel des ersten Tages, die gemütliche, urige Oberstockenalp errecht zu haben. Nachdem wir das Matratzenlager bezogen hatten, gab es auch schon bald das Abendessen. Gemischter Salat, Nudeln und Schweinebraten mit Rahmsoße hat allen gut geschmeckt. Nach einer Katzenwäsche(es gab keine Dusche) hatten sich alle vor 21 Uhr müde schlafen gelegt. 2.Tag Der nächste Morgen begann, ich schätze so um sechs Uhr mit Plastiktütengeraschel, was einige Frühaufsteher verursachten. Um sieben Uhr dreißig genossen wir ein reichliches Frühstück. Etwa eine Stunde später stiegen wir die zirka 400 Höhenmeter zum Stockhorn hinauf. Oben hatten wir wieder ein traumhaftes Panorama in alle Himmelsrichtungen. Heidi entschloss sich hier mit der Seilbahn nach Erlenbach im Simmental zu fahren. Wir anderen traten den steilen Abstieg zur Oberen Walalp an. Weiter verlief der Weg am Hand, teilweise mit Gras und Blumen bewachsen, ab und zu einzelne Nadelbäume, manchmal auch Geröllhalden. Bei einer Alp mit vielen Tieren entschieden wir uns zu vespern. Einige Hühner bettelten und bekamen auch ein paar Brotkrumen ab. Von hier war es nicht mehr sehr weit zum Leiterenpass. Dort angekommen hatten wir noch einen steilen Abstieg vor uns. Beim Abstieg stürzte Elvira und verletzte sich. Hebby, Elvira, Saskia und Anastasia fuhren sofort los, um die Verletzung im Krankenhaus untersuchen zu lassen. Später erfuhren wir, dass nichts schlimmeres passiert war, keine Knochenbrüche und keine Gehirnerschütterung. Wir anderen drei mussten noch nach Erlenbach fahren, um Heidi an der Talstation der Stockhornbahn abzuholen. Als wir auf dem Parkplatz einfuhren, kam uns Heidi schon barfuß mit den Schuhen in der Hand entgegen. Wir luden alles ein und fuhren zurück nach Freiburg. Es war ein schönes, erlebnisreiches Wochenende. Gerda Fluck |
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... und hier ein paar optische Eindrücke von dieser Tour .... |

Besuche seit August 2002:
11. August 2010
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