Das Riff, der größte Reichtum der Küste, ist den zum Teil kilometerlangen, weißen, feinsandigen Ständen etwa einen bis zwei Kilometer vorgelagert. Die im Indischen Ozean heranrollenden Wellen brechen sich am Riff, so dass die Brandung nicht direkt am Strand entsteht. Konstante Windbedingungen und die waren Meeres- und Wettertemperaturen machen das Baden zu einem unvergesslichen Erlebnis (so eine Beschreibung des African Safari Clubs). Leider sind die Strände nicht ganz so optimal gepflegt und wenn man bei Flut ins Wasser will, muss man sich erst durch einen Berg von Seegras und  Seetang wälzen - so zumindest am Schanzu-Beach. Hier wären sicherlich Verbesserungsmöglichkeiten vorhanden.

Viele Korallenarten wurden vom klaren, flachen warmen Gewässer angezogen, die über Jahrmillionen hinweg dieses phantastische Riff bildeten. Die Umweltschutzbehörde Kenyas, gefördert durch die Weltbank hat jedoch bestimmt, dss Seegrassäuberungen an den Stränden ganz zu unterlassen sind. Die Erosion des Strandes vor den Hotels wird teilweise darauf zurückgeführt, das jahrelang Seegras in grossen Mengen entfernt wurde, was einen merklichen Eingriff in die Natur darstellt. Daher werden die Strände außerhalb der Hotel zur Zeit auch nicht vom Seegras gesäubert. Der weggespülte Sand kann so nach Expertenmeinung in ein paar Jahren zurückgewonnen werden.

Leider lernten wir Johnson erst an unserem letzten Tage am Strand kennen. Er bot uns an, mit seinem Einbaum eine Fahrt zum Riff zu unternehmen - wir nahmen das Angebot zunächst etwas skeptisch an. Die Skepsis hatte sich jedoch bald verflüchtigt, als wir merkten, dass wir in Johnson einen kompetenten und sehr netten Guide hatten. Leicht zu finden ist Johnson auch, wenn man es weiss. Auf seinem Einbaum ist ganz gross das “Adventure-Train”-Logo zu sehen. Die hier zu sehenden Fotos entstanden bei unserer Bootstour bzw. Wanderung draussen auf dem Riff. Für uns drei (Elvira, Hebby und Peter) ein einmaliges Erlebnis. Insbesondere die kurze Schnorcheltour hat uns sehr gut gefallen, da wir uns dabei fühlten, als schwimmen wir in einem Südseeaquarium. Unterwasseraufnahmen konnten wir mangels Ausstattung leider nicht machen - aber der Eindruck bleibt im Gedächtnis.

 

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