Der Auftakt für unsere Reise verlief doch etwas konfus und ließ für den weiteren Verlauf das “Schlimmste” befürchten. Wir hatten die Tour bei Adventure Train mit Abflug in Frankfurt gebucht. Termin war der 31. August 2008. Nachdem jedoch Adventure Train die Fluggesellschaft wechselte wurde unser Flug nach München umgebucht. Als Bonbon erhielten wir einen zusätzlichen (kostenlosen) Tag, da die Flüge ab München bereits am 30. August gehen sollten.

Wegen der Unruhen um die Jahreswende 2007/2008 stornierten viele Fluggäste jedoch ihren Keniaaufenthalt. Die Flüge von LTU waren damit nicht mehr ausreichend bebucht und wurden kurzerhand komplett aus dem Programm genommen. Wir wurden deshalb nach Düsseldorf umgebucht. Das ganze sollte jetzt bereits am 29. August von statten gehen - allerdings diesmal nicht mit einem zusätzlichen Tag, sondern einen Tag früher nach Hause.

Wir PSV’ler trafen uns dann am 29. August um 13.30 Uhr im Bahnhof in Freiburg um mit dem ICE nach Düsseldorf zu fahren. Mit nur einem Umstieg in Köln erreichten wir in weniger als fünf Stunden den Flughafen.

Dort ging es dann mit der Schwebebahn direkt zu den Terminals im Flughafengebäude. Dort ein weiterer Schreck: eine lange Schlange vor den Abfertigungsterminals von LTU bzw. Air Berlin. Das würde sicherlich Stunden dauern und ein rechtzeitiger Check-In für unseren Flug um 21.30 Uhr schien gefährdet. Eine Anfrage an der Info brachte das Ergebnis: unser Flug nach Mombasa ist für heute gecancelt - Geil !!! Warum uns keiner davon benachrichtigt hatte, konnte keiner sagen. Unser Flug soll erst am Samstagvormittag um 8.45 Uhr gehen. Grund für die Verzögerung war die Tatsache, dass unser Flugzeug wegen des Hurrikans in Florida nicht rechtzeitig weggekommen ist.

Als Entschädigung durften wir deshalb im 5-Sterne-Hotel “Maritim” direkt am Flughafen nächtigen. Dies hatte aber auch für uns den Vorteil, dass wir anstelle eines Nachtfluges ohne jegliche Sicht, einen Tagflug hatten mit herrlichen Ausblicken.

Unser Flug ging dann fast pünktlich um 8.50 Uhr ab Düsseldorf zunächst über das Sauerland, vorbei an Frankfurt und München - dann ein erster Blick auf die Alpen. Eindeutig zuordnen können wir die Zugspitze, dahinter die Bernina und die Ötztaler Alpen. Später auch die Zillertaler Alpen, die Venedigergruppe und den Großglockner und besonders schön die gesamten Dolomiten. Über den nördlichen Teil der Adria flogen wir weiter über den Gargano und den Peloponnes bis es dann über das offene Mittelmeer an die Nordküste Ägyptens ging. Weiter dann über die östliche Sahara - immer wieder waren Oasen zu sehen - in Richtung Sudan. Über den großen Nil-Stausee und den Nil ging es weiter Richtung Äquator. Dabei streiften wir den westlichen Teil Äthiopiens bevor wir nach etwas mehr als 7 Stunden endlich Kenia erreichten. Ein wunderbarer Blick hatten wir auf den in der Abendsonne liegenden Mount Kenia, bevor wir den ersten Blick auf unser Objekt der Begierde richten konnten: den Kilimanjaro.

Bereits aus dem Flugzeug in 10.000 Metern Höhe war zu erkennen, dass es sich hier um einen gewaltigen Berg handelt, der weit über die Wolkendecke hinaus in den Himmel ragt. Noch imposamter wurde er dann beim Landeanflug auf Mombasa.

Hier auf dieser Seite ein paar visuelle Eindrücke von diesem Flug.

Pünktlich zum Sonnenuntergang landeten wir dann auf dem Flughafen in Mombasa am Indischen Ozean. Leider war dabei ausser ein paar Lichter und Feuern über dem Massailand nicht mehr viel zu sehen.

Noch bevor wir unser Gepäck in Emfang nehmen konnten, durften wir mit der afrikanischen Mentalität uns anfreunden. Zur Einreise in das Land ist ein kostenpflichtiges Visum erforderlich. Bis wir allerdings unsere erforderlichen Stempel in den Pässen, hatten verging eine recht lange Zeit. Ob und wer hier wen oder auch vielleicht sich gegenseitig kontrolliert und prüft, bleibt ein Geheimnis der Einreisebeamten bzw. -beamtinnen.

Die nächste Hürde kam nach der Zollabfertigung, die überraschenderweis recht zügig und ohne Komplikationen verlief. Vom Flughafenportal zu unserem Bus hatten wir schon mit einheimischen Helfern zu tun, die für das Handanlegen an unsere Koffer ein schon unverschämt hohes “Bakschisch” von bis zu 10 Euro wollten. Aber das war nur ein Vorgeschmack auf das, was uns in den nächsten Wochen in diesem Zusammenhang erwartete.

Ohne weiteren Probleme verlief dann die Fahrt mit einem sehr gut gefüllten Bus (unser Gepäck musste auf das Dach beladen werden) wenn man vom chaotischen Feierabendverkehr in Mombasa und einem Reisebegleiter, der uns in dem 30 Minuten Gesangsunterricht das Lied “Jambo bwana” beibringen wollte, mal absieht. Für den Individualunter- richt war aber natürlich auch wieder ein Trinkgeld fällig. Dann hatten wir aber auch das überstanden und unser Hotel “Dolphin Beach” an der Nordküste von Mombasa erreicht.

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

 

Hinflug
Home
Tanzania/Kenia
Hinflug

Besuche seit August 2002:

1. September 2009

unsere Seiten wurden zuletzt aktualisiert am: