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Ein weiterer Ausflug führte uns in die etwas westlicher gelegene Stadt Avila. Das berühmte Panorama von Avila zeigt die Stadt auf einer Anhähe im Kranz ihrer Mauer mit 88
Türmen und 9 Toren. Unvergleich- lich ist der Anblick abends (wir hatten dazu leider keine Gelegenheit), wenn das Licht der untergehenden Sonne den Stein der 1000 Jahre alten, 2500 m langen
Mauer umschmeichelt. Auf dem höchsten Punkt steht die Kathedrale, deren Apsis als mächtiger Turm mit Schießscharten und Zinnen in die Stadtmauer eingefügt ist. Im f rühen 12. Jahrhundert als romansicher Bau begonnen, wurde die Kirche im gotischen Stil vollendet und erhielt später noch ein Renaissance-Seitenschiff. Ganz
anders als die grauen Grantisteine der FassadeFormen innen weiß-rötlich gemusterte Steine die vorherrschend gotischen Strukturen. Sehenswert: ein Bischofsgrab aus Alabaster, der Altaraufsatz der
Hauptkapelle und schöne Goldschmiedewerke des Kirchenschatzes.
Verschiedene Ab- schnitte der Stadt- mauer, die etwa 12 m hoch und 3 m dick ist, sind begehbar und bieten einen
eindrucksvollen Rundweg um die Altstadt. Im Park des alten
Palastes, der den Parador beherbergt, führen Treppen zu dem Mauerkranz empor. Große Teile der Altstadt sind mit ihren ehrwürdigen Häusern, kleinen Palästen und e ngen Gassen seit Jahrhunderte n erhalten geblieben.
Ein großartiges Panorama der Stadt und ihrer Mauer bietet sich von den Hügeln im Westen, wo die Straße von Salamanca einmündet und
das von vier Säulen umgebene Steinkreuz (Cruz de los Cuatro Postes) einen guten Aussichtspunkt markiert . |