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Spanien 2002
Avila

Besuche seit August 2002:

Ein weiterer Ausflug führte uns in die etwas westlicher gelegene Stadt Avila. Das berühmte Panorama von Avila zeigt die Stadt auf einer Anhähe im Kranz ihrer Mauer mit 88 Türmen und 9 Toren. Unvergleich- lich ist der Anblick abends (wir hatten dazu leider keine Gelegenheit), wenn das Licht der untergehenden Sonne den Stein der 1000 Jahre alten, 2500 m langen Mauer umschmeichelt. Auf dem höchsten Punkt steht die Kathedrale, deren Apsis als mächtiger Turm mit Schießscharten und Zinnen in die Stadtmauer eingefügt ist. Im frühen 12. Jahrhundert als romansicher Bau begonnen, wurde die Kirche im gotischen Stil vollendet und erhielt später noch ein Renaissance-Seitenschiff. Ganz anders als die grauen Grantisteine der FassadeFormen innen weiß-rötlich gemusterte Steine die vorherrschend gotischen Strukturen. Sehenswert: ein Bischofsgrab aus Alabaster, der Altaraufsatz der Hauptkapelle und schöne Goldschmiedewerke des Kirchenschatzes.

Verschiedene Ab- schnitte der Stadt- mauer, die etwa 12 m hoch und 3 m dick ist, sind begehbar und bieten einen eindrucksvollen Rundweg um die Altstadt. Im Park des alten Palastes, der den Parador beherbergt, führen Treppen zu dem Mauerkranz empor. Große Teile der Altstadt sind mit ihren ehrwürdigen Häusern, kleinen Palästen und engen Gassen seit Jahrhunderte n erhalten geblieben.

Ein großartiges Panorama der Stadt und ihrer Mauer bietet sich von den Hügeln im Westen, wo die Straße von Salamanca einmündet und das von vier Säulen umgebene Steinkreuz (Cruz de los Cuatro Postes) einen guten Aussichtspunkt markiert.

und hier noch ein paar landschaftliche Eindrücke auf unserer Fahrt zurück nach El Escorial:

unsere Seiten wurden zuletzt aktualisiert am:

1. September 2009