Am Freitagnachmittag um 15.00 Uhr starteten wir voll gepackt mit unserem Wohnwagen in Richtung Süden. Über Mulhouse - Belfort - Dole -
Bourg-en-Bresse - Lyon erreichten wir gegen 20.00 Uhr den Campingplatz “Chateau de Senaud” in Albon.
Am Samstagmorgen ließen wir es gemütlich angehen (Frühstück erst um 8.00 Uhr), da wir ja am Freitag einen “Vorsprung herausgefahren” hatten
und unser Ziel Zaragossa mit knapp 800 km leicht zu erreichen sein sollte.
Was wir allerdings nicht bedachten:
Unser Daten:
Für 380 km von Albon bis zur spanischen Grenze waren wir 10 Stunden unterwegs. Das “positive” daran war, dass wir
den ganzen Tag gefahren sind und nicht einmal Nachtanken mussten. Allein von Narbonne bis zur spanischen Grenze brauchten wir über zweieinhalb Stunden, eine Strecke die man bei normalem Verkehr in 45
Minuten zurück legt.
Frankreich - an einem Samstag im August -sämtliche Franzosen sind unterwegs - und diesmal sind wir mitten drin:
200 km zähflüssiger bis stehender Verkehr zwischen Lyon und Orange
60 km Stau vor Montpellier
100 km dichter bis stehender Verkehr zwischen Narbonne und der spanischen Grenze
Wir verloren dadurch sehr viel Zeit und konnten unser Tagesziel “Zaragossa” nicht mehr erreichen, sondern mussten an der Costa Brava in Blanes Station
machen.
Besuche seit August 2002:
Wir fuhren den (lt. ADAC-Camping-Führer) günstig nahe der Autobahn gelegenen Campingsplatz “La Masia” in Blanes an. Die Zufahrt erfolgt durch das enge Stadtzentrum von Blanes; der Platz selber war natürlich ziemlich gut belegt (Sanitäranlagen allerdings in Ordnung).
Unsere Erkenntnis: Die Costa Brava ist zwar landschaftlich traumhaft schön, aber im Juli und August ziemlich überlaufen - wir
sind für diesen Rummel nicht geeignet.
Wir fuhren deshalb am Sonntagmorgen gleich weiter: über Barcelona - Llerida - Zaragossa - Madrid erreichten wir am späten Nachmittag unser
Ziel: El Escorial